Frankreich und Deutschland sind zwei relativ verschiedene Länder, die in der Geschichte schon oft verfeindet waren. Betrachtet man diese beiden Länder allerdings genauer haben sie nicht nur die, auf beiden Seiten vorhandene, Stärke im Finanzleben der EU als Gemeinsamkeit. Beide Länder sind nämlich auch sehr sportbegeistert, besonders Fußball gilt in beiden Ländern als Kultsportart.
Doch in manchen Bereichen des Sports unterscheiden sich die beiden Kontrahenten.
Fußball wird in beiden Nationen fast als heilig angesehen, diese Sportart polarisiert wie keine andere. In naher Vergangenheit durften beide Länder eine Fußball Weltmeisterschaft veranstalten, was sich meistens sehr positiv auf die Begeisterung der Bürger für diesen Sport auswirkt. Außerdem sind die Ligen der Länder beide angesehene Ligen in Europa.
Die Nationalmannschaften feierten bereits viele Erfolge, auch wenn diese nun schon etwas länger zurückliegen, man blickt optimistisch in die Zukunft. Das Interesse für Fußball ist also in beiden Ländern groß.
Handball ist eine weitere Sportart, die besonders in Deutschland populär ist. Die Nationalmannschaft kann hier einige Erfolge aufweisen und die deutsche Liga wird meist als beste der Welt bezeichnet.
Nachdem die französische Nationalmannschaft in den letzten Jahren alles gewonnen hat, was zu gewinnen war, stieg auch hier das Interesse an Handball, allerdings ist es noch nicht so populär da die Vereinsmannschaften nicht so erfolgreich sind. Frankreich besitzt ein paar wenige Spitzenteams, die in Europa mithalten können, um die Begeisterung der Bürger zu erwerben, muss man allerdings das ganze Jahr lang guten Sport liefern.
Dies ist im Rugby der Fall.
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Im Tennis ist die Entwicklung der beiden Länder interessant, Deutschland stellte vor mehreren Jahren mit Boris Becker, Steffi Graf und anderen einige der besten Spieler der Welt. Mittlerweile ist jedoch kein Ausnahmespieler mehr vorhanden und so sank das Interesse am Sport.
In Frankreich hingegen erfreut man sich an Spielern wie Jo-Wilfried Tsonga und besonders an den French Open, einem Grand-Slam Turnier.
Natürlich wird in Frankreich immer noch die Tour de France mit Begeisterung verfolgt, diese ist in Deutschland zwar auch populär, doch seit Jan Ullrichs Karriereende eher uninteressant.
Man kann insgesamt erkennen, dass das Sportinteresse der Menschen direkt mit den Erfolgen der Profis zusammen hängt. Deutschland und Frankreich unterscheiden sich daher in den Erfolg und somit auch im Interesse. Im Fußball jedoch sind sich die Bürger einig – eine Kultsportart.


